Über­sicht

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Meine 3 Lieblingsradltouren
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Die Klei­ne

Von Neuaubing übern Jexhof zum Fürstenfeld

• T1 ♦ Von Neuaubing über Gilching zum Jexhof
• T2b ♦ Vom Jexhof übers Fürstenfeld nach Neuaubing

Länge der kleinen 2-farbigen Tour: 45 km

Die Mitt­lere

Von Neuaubing übern Jexhof nach Herrrsching

• T1 ♦ Von Neuaubing über Gilching zum Jexhof
• T2a ♦ Vom Jexhof über ♦ Mauern nach Herrsching
• T3 ♦ Von Herrsching über ♦ Germering nach Neuaubing

Länge der mittleren 3-farbigen Tour: 65 km

Die Gro­ße

Von Neuaubing übers Fürstenfeld nach Herrsching

• T2b ♦ Von Neuaubing übers Fürstenfeld nach Mauern
• T2a ♦ Von Mauern über Inning nach Herrsching
• T3 ♦ Von Herrsching über ♦ Germering nach Neuaubing

Länge der großen 4-farbigen Tour: 80 km


Routen­daten



Teil­tour 1

Von Neuaubing über Gilching zum Jexhof


Gelände­profil

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Gelände­profil: Neuaubing - Gilching - Jexhof

Steigung gesamt:   163 m
Gefälle gesamt: 133 m
Wegstrecke: 21 km

Neu­aubing

Unter­pfaffen­hofen

  • Boden­see­straße
  • Germe­ring
  • Lands­berger Straße

Ra­deln auf der B2? Hier stö­ren mich die Au­tos nicht. Ent­lang der Bun­des­stra­ße gibt es Rad­we­ge oder klei­ne An­woh­ner­stra­ßen.

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Quer durch Germering
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Ich bin hier ger­ne ge­ra­delt. Hier stö­ren mich die Au­tos nicht. Rund­li­che Al­lee­bäu­me säu­men auf bei­den Sei­ten die Ver­kehrs­ader. Der Blick schweift über Fel­der und Wäl­der. Nach Gei­sen­brunn hin ist so­gar eine Stei­gung zu 'über­win­den' - die Toch­ter mach­te hier ih­re er­sten Bergl-Er­fah­run­gen - auf hal­ber Hö­he ha­ben wir kehrt ge­macht, es war noch et­was Trai­ning von­nö­ten.

Von Wandl­heim und Kleß­heim sind nur ei­ne Er­in­ne­rungs­ta­fel und die Ein­trä­ge in der Land­kar­te übrig ge­blie­ben. Der Neu­gie­ri­ge ma­che ei­nen klei­nen Ab­ste­cher.


Unter­pfaffen­hofen

Zum Dötel­bauer

  • Lands­berger Straße (B2)
  • Straße nach Nebel
  • Feldweg nach Gil­ching

Ne­bel ist ein win­zi­ges Nest mit ei­ner Te­le­fon­zel­le, ei­nem Mai­baum und ei­nem win­zi­gem Kirch­lein.

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Germering - Nebel - Dötelbauer
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Wer die klei­ne Stei­gung hin­ter Ne­bel hoch­schnauft, darf dann ei­nen wei­ten Blick über Fel­der und Wäl­der ge­nie­ßen. Und es geht auch gleich wie­der berg­ab.

Nach der ra­san­ten Ab­fahrt auf As­phalt heißt es recht­zei­tig zu brem­sen, die Au­tos auf der Quer­stra­ße ver­deckt der Wald und sie ha­ben Vor­fahrt. Gleich wei­ter beim Dö­tel­bau­er geht es auf dem Feld­weg, wir ra­deln vor­bei am 'Ein­öd­hof' und ei­nem Ma­terl auf Gil­ching zu. Der Weg steigt leicht an.


Gil­ching

Nach Wismath

  • Feldweg vor Gil­ching
  • Gil­ching
  • Schul­straße
  • Brucker Straße
  • Weßlin­ger Straße
  • Talbauern­weg
  • Neben­straße nach Wis­math

Auf den Ne­ben­stra­ßen kommt man all­zu zü­gig vor­an. Der nörd­li­che Bag­ger­see bei Tal­hof ist im Som­mer als Frei­bad zu­gäng­lich.

Auch der an­de­re Bag­ger­see, der in ei­ner tol­len Fär­bung schim­mert, in dem aber noch Sand ge­won­nen wird, darf be­tre­ten wer­den - es gibt ei­nen Rund­gang.

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Gilching - Talhof - Wismath
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Auf ei­ner Rück­fahrt (!) ha­be ich hier oft ei­ne er­fri­schen­de Schwimm­pau­se ge­macht und da­bei auch ger­ne einen Blick oder auch zwei auf die er­fri­schend fri­schen (und selbst­be­wuss­ten) Land­mä­dels ge­wor­fen.

Nun hat der As­phalt bald ein En­de, es wird nun wal­dig und da­mit schat­tig.

Beim Ge­stüt Wis­math gibt man ei­ni­ges Ge­tier zu be­trach­ten. Ich hat­te - weil 'Mag­da­la' pfer­de­be­geis­tert war - ge­nau drei Reit­stun­den. Pfer­de­rücken und mein Hin­tern kol­li­dier­ten da­nach im­mer noch schmerz­haft hef­tig, ich gab auf. Und dem Stu­den­ten Mai­er ging beim er­sten Aus­ritt der Gaul durch, ein Ast sä­bel­te ihn vom Pferd, rei­ter­los fand sich das Pferd wie­der im Stall ein. Es ging zum Glück glimpf­lich aus.

Seit­dem hal­te ich mich an die Wor­te mei­nes Va­ters: „Das be­ste am Pferd ist der Sau­er­bra­ten."


Wild­moos

Zum Jexhof

  • Wald­wirt­schafts­wege
  • FFB 7

Im Früh­som­mer qua­ken die Frö­sche, im Som­mer lo­cken lecke­re Him­bee­ren.

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Wildmoos und Jexhof
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Im Herbst kann man Pil­ze su­chen (und fin­den?). Ich hat­te bis­her kein Fin­de­glück.

Auch wenn beim na­hen Jex­hof des Rad­lers Brot­zeit­pau­se Pflicht ist, bei Wild­moos streckt man doch im trocke­nen Gra­se al­le Vie­re von sich und ge­nießt, ge­nießt, die Stil­le, den Wie­se­nduft, den Him­mel ...

Der Jex­hof ist ein Bau­ern­hof-Mu­se­um, für mich ein gern auf­ge­such­ter Ort. Ich su­che mir je nach Stim­mung eine Guck-Bank zum Schau­en und Brot­zei­ten oder auch eine stil­le Bank hin­term Häus­chen zur Lin­ken, für die in­ne­re Ein­kehr und zum Brot­zei­ten.

Hier beim Jex­hof muss man sich ent­schei­den: Nach Herr­sching oder doch an der schö­nen Am­per ent­lang zum Für­sten­feld? Auf je­den Fall geht es zü­gig zur Ver­kehrs­stra­ße hin­ab und dann ent­we­der nach links den Hü­gel hoch oder doch nach rechts auf fla­cher Stre­cke ...

Wir radeln hier erst­ein­mal zum Am­mer­see ...



Teil­tour 2a

Vom Jexhof über Inning nach Herrsching


Gelände­profil

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Gelände­profil: Jexhof - Inning - Herrsching

Steigung gesamt:   143 m
Gefälle gesamt: 174 m
Wegstrecke: 16 km

Mau­ern

Nach Inning

  • FFB 7 (Höhe Jex­hof)
  • Mauern
  • Römer­straße
  • Mauerner Straße
  • Feld- und Wald­wege
  • Inning
  • Martins­berg

Auf ruppigen Feld- und Wald­we­gen geht es zu­nächst schnur­stracks Rich­tung In­ning.

Man kann es auch der Kar­te ent­neh­men - ge­gen En­de des Mau­er­ner Wal­des war­ten mit dem Mar­tins­berg ei­ni­ge stei­le­re Ver­wer­fun­gen auf die Wa­den.

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Mauern - Inning
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Man kann es auch der Kar­te ent­neh­men - ge­gen En­de des Mau­er­ner Wal­des war­ten mit dem Mar­tins­berg ei­ni­ge stei­le­re Ver­wer­fun­gen auf die Wa­den.

Dann hat uns (endlich?) die lichte Land­schaft und der freie Acker uns wie­der! Es ist doch immer wieder schön, die­ser Au­gen­blick, wenn sich das Land wie­der öff­net.


In­ning

Nach Buch

  • Martinsberg
  • Münchner Straße
  • Marktplatz
  • Herrschinger Straße
  • Schornstraße
  • Inning
  • Schorn­straße
  • Waldstraße
  • Am Vorholz
  • Buch
  • Hauptstraße
  • Seestraße
  • Breitbrunner Straße
  • Bucher Weg

Das eigentlich ganz hübsche In­ning hat es nicht ver­dient, aber man will schnell wie­der raus hier! Die Straßenorte ha­ben es heu­te nicht leicht mit dem gräß­li­chen Ver­kehr­sauf­kom­men. Die Ur­en­kel wer­den den Groß­va­ter fra­gen wol­len: "Opa, wa­rum hast du un­se­re Er­de zu­grun­de ge­rich­tet?"

Ich habe das Fahrrad meist durch In­ning ge­scho­ben - vielleicht sollte man doch ein­mal aus­pro­bie­ren, ob man die Haupt­stra­ße nicht um­fah­ren kann, etwa auf der west­lich pa­rallel ver­lau­fe­nen Salz­stra­ße?

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Inning und Buch
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Jedenfalls wird man die Stadtflucht auf dem Markt­platz un­ter­bre­chen, um vom Ita­lien­zug Kai­ser Hein­rich II zu er­fah­ren, der im Jah­re 1021 im 'Kai­serhaus' neben der Kirche übernachtet hat.

An der Sportanlage können wir die Staatsstraße ver­las­sen, auf der Schorn­stra­ße geht es den Hang hoch zum Hö­hen­weg am öst­li­chen Am­mer­see.

Ein grandioser Höhenweg ist das, einfach ein viel­fäl­ti­ger Ge­nuss! Vom schö­nen Am­mer­see ist zwar nie et­was zu se­hen, und un­ten am See kommt man mit dem Rad auch nicht voran, dafür nimmt einen diese groß­ar­ti­ge klein­tei­lige alt­bäu­er­li­che Land­schaft ge­fan­gen.

Und: Meist geht es hier auf diesen Wegen noch recht ge­müt­lich zu, gna­den­lo­se Rambo­rad­ler im Kampf­kostüm ha­ben mich sel­ten ge­stört.

Vor Buch geht es gleich hin­ter dem Fried­hof zur Kir­che hoch, dann kann man ge­müt­lich wei­ter auf Breit­brunn zu radeln.


Breit­brunn

Ellwang

  • Bucher Weg
  • Friedhofs­weg
  • Jaudesberg­straße
  • Wörthsee­straße
  • Ellwanger Straße

Am Ende des Bucher We­ges über­que­ren wir die Ver­kehrs­stra­ße. Gleich hier kann man im Herbst dicke Brom­bee­ren na­schen, und et­was wei­ter am Jau­des­berg pflückt man sich ei­nen Ap­fel vom Baum. So soll es ein.

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Breitbrunn und Ellwang
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Wir strampeln nun zum nächsten Teil des Hö­hen­we­ges, Weg und Land­schaft blei­ben weiterhin äußerst reizvoll.

Es geht ein wenig hinauf zur schönen, modern ge­stal­te­ten Kir­che, auf den Jau­des­berg zu, dann ein Stück­chen hin­un­ter auf der Wörth­see­str­aße Rich­tung Westen, um gleich in die Ell­wan­ger Stra­ße ab­zu­biegen.

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Zur Ellwanger Straße
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Nun wartet eine längere Steigung auf die gut trainierten Bein­mus­keln. Aber Schie­ben ist auch keine Schande! Die schmale Bank oben am Wal­des­rand ist oft schon besetzt, von hier aus blickt man erst auf ei­nen Ho­lun­der­gar­ten und dann schaut weit ins Am­mer­land hin­aus, der Am­mer­see liegt breit vor uns, Eching und Schon­dorf sind ma­le­risch am an­de­ren Ufer zu se­hen. Ein Ge­nuss.

Aber nicht erschrecken, es bleibt denn doch nicht aus, dass ein Rad­fah­rer un­ge­bremst aus dem Wald rast.

Der Weg bleibt noch bis zu Rausch hin geteert - ein ech­tes Radl­ver­gnü­gen. Wir nä­hern uns Ellwang, eine idyllische Perle unter den Wei­lern. Idyl­le? Ja doch, aber nur fast, denn es ist gerade die­ser as­phal­tier­te Weg, auf dem ich un­ter­wegs bin, der die Idylle stört.

Hinter Ellwang, auf Rausch zu, geht es eine Kup­pe hin­auf, oben tut sich dann ur­plötz­lich - zwischen den Bäumen - ein un­ver­gleich­li­cher Blick auf die Kir­che des Kloster An­decks auf, die in der Ferne auf dem Hü­gel­rücken thront. Ergreifend und hinreißend - allein schon wegen dieses Augenblicks und die­ses Blickes we­gen lohnt sich diese Tour, die Be­loh­nung für ein we­nig Schweiß.


Ell­wang

Zum Ammersee

  • Ellwanger Straße
  • Geteerte Wege bis Rausch
  • Herrsching
  • Rauscher Straße
  • Hechen­dorfer Straße
  • Seeprome­nade
  • Seestraße
  • Zum Landungs­steg
  • Lade­straße (S-Bhf)
  • Herrschin­ger Bahn­weg

Der Fuß­weg hin­un­ter zum Am­mer­see be­ginnt gleich öst­lich von Rausch. Aber ei­le mit Wei­le, ei­ni­ge Me­ter wei­ter auf der Teer­str­aße lädt ei­ne Bank zum Ver­wei­len ein. Und hier er­hält man er­neut einen Blick auf An­dechs. Im­po­sant thront sie da, die ro­te Klo­ster­kir­che, sie ist nä­her ge­rückt, fast zum Grei­fen na­he.

Ein Fuß­weg? Es ist ein schö­ner, schma­ler Fuß­weg, mit Baum, Bank und Kru­zi­fix!

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Ellwang - Herrsching
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Wenn ich ra­de­le, halte ich mich an die Ver­kehrs­re­geln und be­ach­te die Be­schil­de­rung. Also nehmen wir doch lieber die Straße und ge­nie­ßen da­für die zü­gi­ge Ab­fahrt!

Der Herrschinger Kurpark ist einer meiner Lieb­lings­plät­ze für das ent­span­nte Schau­en. Es ist ein geruhsames Kommen und Ge­hen, den­noch bleibt es schön fa­mi­liär. Hier kann man auch gut einen Nach­mit­tag mit den Klei­nen zu­brin­gen.

Man könnte natürlich auch mit der S8 heimwärts fah­ren und die Abend­son­ne am Am­mer­see genießen. Ich gestalte meine Tou­ren meist so, dass auch die Rück­fahrt zur Tour gehört.

Der von mir sogenannte Herrrschinger Bahnweg beginnt hinter der S-Bahn-Schran­ke. Er verläuft zwischen den Gleisen und dem Herr­schin­ger Moos, ei­nem Sumpf­ge­biet zwi­schen Ammer- und Pilsensee.

Hinter der kleinen Brücke über den Köderbach liegt etwas ver­steckt ein lau­schi­ges Plätz­chen zum Plant­schen. Sehr idyl­lisch und oft schon be­setzt!

Und weiter gehts, ein entspanntes Genuss­ra­deln ist das!



Teil­tour 3

Von Herrsching über Weßling nach Neuaubing


Gelände­profil

Die Weg­stre­cke im Ge­län­de­pro­fil geht bis hin­ter Gei­sen­brunn (B2/Ab­zweig Ne­bel). Bis zur S-Bahn-Sta­tion Neu­au­bing sind es dann noch 6,3 km.

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Geländeprofil: Herrsching - Weßling - Geisenbrunn

Steigung gesamt: 150 m
Gefälle gesamt: 126 m
Wegstrecke (bis hinter Geisenbrunn):   19,9 km
Wegstrecke (bis Neuaubing): 26,2 km

Herrs­ching

Zoll­schuster

  • Herrschin­ger Bahnweg
  • Seeleite
  • Seefeld
  • Seestraße
  • Aubachweg
  • Münchener Straße (Rad­weg)

Armer Pilsensee! Am Ostufer ver­läuft die Staats­stra­ße, am West­ufer wurde vor mehr als Hun­dert Jah­ren die Bahn­strecke gebaut - der Am­mer­see sollte den Mün­che­nern nä­her ge­bracht wer­den.

Und der schmale Strei­fen zwi­schen Ufer und Bahn ist auch noch herr­schaft­lich zu­ge­baut. Der Zu­fahrts­weg, auf dem wir ra­deln, passt auch noch da­zwi­schen.

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Hechendorf und Zollschuster
© Bayerisches Landesvermessungsamt

Gleich zu Beginn der Häu­ser­rei­he wach­sen ei­ni­ge Ap­fel­bäu­me am Bahn­damm, im Herbst be­die­ne ich mich.

Mit dem Rad ist man sel­ten im sum­pfi­gen Ge­län­de un­ter­wegs - hier über­all wä­re es ei­gent­lich sum­pfig. Hin­ter der Ver­kehrs­stra­ße führt ein schma­ler Weg in ein Stück­chen Land­schaft, die mir sehr gut ge­fällt. Hier muss man nicht ra­deln, wir stei­gen run­ter vom Rad und scha­uen und schie­ben!

Mein Weg in alten Zei­ten geht nun wie folgt: Eine Un­ter­füh­rung bringt uns auf die an­de­re Sei­te der scheuß­lich-schö­nen Ei­chen­al­lee - viel zu­viel Dau­er­ver­kehr! Dann geht es hoch in Rich­tung Ober­al­ting bis zum Sport­platz, wo bald ein klei­ner Weg über eine klei­ne Brücke durchs Au­bach-Tal bis zum Zoll­schu­ster führt. Hier fah­ren wir wei­vter auf den herr­li­chen Weß­lin­ger Wel­len­weg. Die­se Fahrt ist ein rausch­haf­ter Ge­nuss! Wahr­lich.

Dann wurde der Weß­lin­ger Wel­len­weg, so nen­ne ich ihn, zum Sü­den hin ver­län­gert. Wer möch­te, kann sich nun den schö­nen Weg über Ober­al­ting spa­ren und gleich wel­len­rei­ten.

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Weßlinger Wellenweg - Von Weßling nach Seefeld


Mei­ling

Durch Weßling

  • Münchener Straße (Radweg)
  • Weßling
  • Meilinger Weg
  • Walch­stadter Weg
  • Schulstraße (Kirche)
  • Bahnhof­straße (S-Bhf)
  • Fußgänger­unter­führung
  • Gilchinger Weg

Der Rausch des Auf und wieder Ab soll uns nicht da­von ab­hal­ten, an­zu­hal­ten, um der schö­nen Land­schaft den Tri­but zu zol­len. Beim Gut Del­ling zweigt der Del­lin­ger Weg nach Nord­os­ten ab, der Wel­len­weg macht hier in der Sen­ke eine klei­ne Kur­ve - hier bit­te vom Fahr­rad ab­stei­gen, um sich um­zus­chau­en: Sanft ge­schwun­ge­ne Hü­gel­wel­ten.

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Meiling und Weßling
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Will man etwa noch das Ost­ufer des Weß­lin­ger Sees an­steu­ern, lohnt es sich, den Weg über Del­ling und Et­ten­ho­fen zu neh­men.

Ansonsten erreichen wir nach ei­ni­gen Schnau­fern Weß­ling, das wir auf doch schö­nen Ne­ben­stra­ßen durch­que­ren, es geht vor­bei an der S-Bahn-Sta­tion.

Die S-Bahn-Unterführung für Fuß­gän­ger liegt rund 320 Me­ter öst­lich der S-Bahn-Sta­tion Weß­ling.


Hinter Weß­ling

Neu­gilching

  • Gilchinger Weg
  • Hauptstraße
  • Gilching
  • Lands­berger Straße (Rad­weg)

Am Gilchinger Weg gedeit die bäu­er­li­che Land­wirt­schaft mit frei­lau­fen­den Hüh­nern und Häh­nen. Ein reiz­vol­les Fleck­chen.

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Weßling und Neugilching
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Der Rest ist hier net­tes Pflicht­pro­gramm. Vor Neu­gil­ching fah­ren wir die Ram­pe hoch zur Brücke über die S-Bahn-Strecke.


Gil­ching

Heimwärts!

  • Lands­berger Straße
  • Römer­stein
  • Münchener Straße
  • Geisen­brunn
  • Bodensee­straße

Nun hat man nur noch ei­nes im Sinn: Auf den Rad­we­gen schnell nach Hau­se! Si­cher­lich fährt man die­se schö­ne Tour auch ein­mal 'um­ge­dreht' in an­de­rer Rich­tung, dann bleibt auch hier die Mu­ße, mit Blicken zu ver­wei­len und das Schö­ne zu ent­decken.

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Gilching und Geisenbrunn
© Bayerisches Landesvermessungsamt

Auf Radwegen entlang der Bundesstraße 2 radeln wir zu­rück zu un­se­rem Aus­gangs­ort (sie­he dazu Tour 1-AB).



Teil­tour 2b

Vom Jexhof übers Fürstenfeld nach Neuaubing


Gelände­profil

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Geländeprofil: Jexhof - Fürstenfeld - Germering

Steigung gesamt:   83 m
Gefälle gesamt: 97 m
Wegstrecke: 23 km

Jex­hof

Zum Zellhof

  • FFB 7
  • Schön­geising
  • Enter­bruck
  • Holz­hausener Straße
  • Haupt­straße
  • Zellhof­straße
  • Zellhof­straße (Rad­weg)

Dieses ist die ideale Va­ri­an­te zum ge­müt­li­chen Aus­ra­deln, kei­ne An­stren­gung, kein Schwit­zen, ide­al für ei­nen hei­ßen Som­mer­tag. Ein Teil die­ser Strecke ist of­fen, also son­nig, es gibt aber auch schat­tige Ab­schnit­te.

Es gibt auch einen klei­nen Pfad ent­lang der Am­per. Der rück­sichts­vol­le Rad­ler schiebt kla­rer­wei­se hier sein Ge­fährt.

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Jexhof und Schöngeising
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Zell­hof

Zum Kloster­feld

  • Zellhof­straße (Rad­weg)
  • Fürsten­feld­bruck
  • Kloster­straße
  • Kloster­platz
  • Henrik-Moor-Weg

Links die Amper und die Am­per­au­en, rechts die Fel­der und die be­wal­de­ten Am­per­hö­hen - kol­lo­sal, die­ses Er­leb­nis. Man muss ganz lang­sam da­hin­ra­deln.

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Schöngeising - Fürstenfeld
© Bayerisches Landesvermessungsamt

Der Weg ist bald von Bäumen um­säunt, es wird schat­tig und feucht. Die Am­per fließt, mä­an­dert bald in Sicht­weite - ein schö­ner Fluß, eine Au­gen­wei­de. Die Zeit könn­te ste­hen blei­ben.

Sie bleibt es leider nicht, wir er­rei­chen zwangs­läu­fig das Für­sten­feld mit ih­rer al­les über­ra­gen­den Klos­ter­kir­che - erst ei­ne über­wäl­ti­gen­de (kul­ti­vier­te) Na­tur-, nun eine über­wäl­ti­gen­de Kul­tur­land­schaft.

Die ganze Anlage ist vor ei­ni­ger Zeit lie­be­voll und mit ei­ni­gem Auf­wand res­tau­riert wor­den. Es lohnt sich da­her um­her­zu­streifen, um sich be­ein­dru­cken zu las­sen.

Unser Radlweg, der uns nach Für­sten­feld­bruck bringt, be­ginnt rechts ne­ben der Kir­che.


FFB

Emmering

  • Henrik-Moor-Weg
  • Fußwege durch den Park
  • Bullach­straße
  • Hauptstraße (über die Brücke)
  • Pruggmayr­straße
  • Kirchstraße (Friedhof)
  • Brucker Straße (Rad­weg)
  • Emmering
  • Kapellen­weg
  • Leiten­feldweg
  • Roggen­steiner Straße (Rad­weg)

Wir verlassen das Klo­sterfeld auf dem Hen­rik-Moor-Weg ne­ben der Kir­che, über­que­ren die Ver­kehrs­stra­ße und ra­deln durch den Park auf das Zen­trum zu.

Fürstenfeldbruck ist als Stadt an der Stra­ße an­ge­legt und das Zen­trum lei­det heute an dem ste­ten Durch­gangs­ver­kehr.

Gleich hinter der Am­per­brücke gibt es eine Eis­die­le mit ei­nem her­vor­ra­genden italienischen Eis. Drei Eis­bäll­chen auf dem Hörn­chen dür­fen es schon sein.

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Fürstenfeldbruck und Emmering
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Auf der anderen Sei­te der Stra­ße la­den an der Am­per ei­ni­ge Park­bän­ke zum Ver­wei­len ein. Hier kann man das Eis, die flei­ßig flie­ßen­de Am­per und das ir­gend­wie ita­lie­ni­sche Flair ge­nie­ßen.

Vorbei an der Kirche und dem Fried­hof er­rei­chen wir die Bru­cker Stra­ße. Der Rad­weg ver­läuft hier auf der lin­ken Sei­te. In Em­me­ring führt die Be­schil­de­rung auf den Ka­pel­len­weg und den Lei­ten­feld­weg - bis wir wie­der den Rad­weg er­rei­chen, der nun auf der rech­ten Sei­te ver­läuft. Ich fin­de, man kann hier präch­tig rad­fah­ren.


Roggen­stein

Durch Eichenau

  • Roggen­steiner Straße
  • Ei­sen­bahn­­brücke, Parkwege
  • Eichenau
  • Roggen­steiner Allee
  • Pfarrer-Huber-Weg (ost­wärts)
  • Schul­straße
  • Waldstraße (süd­ost­wärts)
  • Ihleweg
  • Allinger­straße (süd­west­wärts)
  • Laurenzer­weg (süd­ost­wärts)
  • Oberer Laurenzer­weg

Bei Roggenstein bie­gen wir ab hin zur Ei­sen­bahn­brü­cke, da­hin­ter geht links et­was hoch, dann ra­deln wir durch den klei­nen Park ent­lang des Star­zel­ba­ches zur Rog­gen­stei­ner Al­lee.

In Höhe der Kirche bie­gen wir nach Os­ten in den Pfar­rer-Hu­ber-Weg ab, wei­ter geht es durch Ei­che­nau auf Ne­ben­stra­ßen bis zur Staats­stra­ße (FFB 11).

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Durch Eichenau
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Puch­heim Ort

Nach Germering

  • Eichenau
  • Oberer Laurenzer­weg
  • Vogelsang­straße
  • Puchheim Ort
  • Dorfstraße
  • Alte Bahnhof­straße
  • Kirchweg
  • Kraut­garten­straße
  • Fischer­straße
  • Radweg (B2)
  • Germering
  • Aubinger Weg
  • Walkürenweg (süd­wärts)
  • Bodensee­straße (Rad­weg)

Auf freier Feldflur mit schö­nen He­cken ra­deln wir auf dem Obe­ren Lau­ren­zer­weg nach Puch­heim Ort.

Anstatt die Stra­ßen­schi­lder zu su­chen, kann man ein­fach zum Grö­ben­bach ra­deln, den man dann auf der Kraut­gar­ten­str­aße über­quert. Hin­ter der klei­nen Brü­cke geht es rechts ab auf der Fi­scher­stra­ße zum Rad­weg ne­ben der Bun­des­stra­ße.

In zügiger Fahrt ra­deln wir auf Ger­me­ring zu. Die Hoch­häu­ser grü­ßen schon von wei­tem.

Noch vor Gemering biegen wir nach Os­ten in den Au­bin­ger Weg ein, der Wal­kü­ren­weg bringt uns schließ­lich zur Bo­den­see­stra­ße.

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Puchheim Ort und Germering
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Der Radweg zur S-Bahn-Station Neu­au­bing ver­läuft auf der an­de­ren Sei­te der Bun­des­stra­ße. Wir schie­ben das Rad zur näch­sten Am­pel gleich rechts. An Frei­ham vor­bei er­rei­chen wir in ge­schwin­der Fahrt un­se­ren Aus­gangs­punkt.