♦   19 Jahre Kruschtkiste   ♦

Berg­Wan­dern mit Kin­dern

 

Mit Kindern von Hütte zu Hütte un­ter­wegs in den Bay­ri­schen Vor­al­pen und ein klei­nes biss­chen wei­ter …
 

Hüttentouren in den Voralpen 1997

Der Besucher versäume bitte nicht in »Coras Kruscht­kiste« Töch­ter­chens »Hüt­ten­ver­zeich­nis« auf­zu­schla­gen! Nett ge­macht, die Sei­te.


Gut zu Fuß - Wei­tes Wan­dern
        Ganz forsch nun ohne Kinder im Alleingang

 

Als die erwachsene Tochter dann das Haus verließ, war ich lan­ge mit dem Rad in Feld und Flur un­ter­wegs - bis ich ei­nes Ta­ges das freie un­ge­bun­de­ne Wan­dern wie­der­ent­deck­te. Man ver­weilt, schaut, guckt, ge­nießt, wan­dert.
 

Weite Wanderungen im Fünfseenland 2011

Weitere Weite Wanderungen
                                  vor den Toren Münchens
2012

 der allein weitwandernde Kruschtkerl

Mein Wandergebiet ist das hügelige Ge­län­de des Fünf­seen­lan­des. Und wenn in der Fer­ne der Kirch­turm des Klo­ster An­dechs auf­taucht, dann ha­ben sich auch die klei­nen An­stren­gun­gen ge­lohnt.

Weite wanderungen sind keine spa­zier­gän­ge, bei sol­chen fehlt mir die himm­li­sche Län­ge: Zwi­schen 20 km und 35 km dür­fen es schon sein. Noch län­ge­re Tou­ren ar­ten doch arg zur Tor­tur aus.


Gut zu Fuß - Haus­Wan­der­un­gen
                         hinaus ins grüne Münchner Umland

 

Morgens regnet es noch, dann klart es auf und die Son­ne strahlt vom Him­mel? Da schar­ren die Hu­fe, man packt die Sie­ben­sa­chen - raus aus dem Haus und hin­aus auf den Acker (fast) gleich vor der Haus­türe …
 

Hauswanderungen - Nur hinaus ins Grüne 2011


Gut zu Fuß - Das Wandernetz   & mehr

 

Erst blieb die Zeit bei der Tochter, dann kam die Radl­zeit und schließ­lich hat­te ich die Wan­der­zeit. Ich war rich­tig­ge­hend wander­süch­tig und muss­te ein­fach hin­aus - ein blau­er Him­mel und die Un­ruhe trieb mich in die Wan­der­schu­he. Jetzt ha­be ich die häus­li­che Zeit. Nicht ganz oh­ne Grund: Ich bekam an Wan­der­nach­mit­ta­gen trä­nen­de Au­gen. Ich dach­te, eine Al­ler­gie, die Raps­fel­der sei­en die Ur­sa­che. Ich kauf­te mir eine Schirm­müt­ze und zog den Schirm über die Au­gen. Es half we­nig. Bald hat­te ich schon am Vo­rmit­tag nas­se Au­gen. Ei­ne Son­nen­bril­le woll­te ich nicht auspro­bieren.
 

 Haus- und Weite Wanderungen
                                      im Überblick
   (2,3 MB) 2012

 Was man unterwegs nicht
                                      alles so finden kann
2015


Gut bereift - Meine Lieb­lings­Radl­touren
        Zur Amper? Zum Ammersee?
            Oder doch lieber nach Kerschlach?

 

Irgendwann mochte ich das Radeln nicht mehr, mich stör­ten Rad­ler­hor­den und Ram­bo­rad­ler. Das Rad kam in den Schup­pen, fe­ste Wan­der­schu­he wur­den ge­kauft. Die Tou­ren, die ich mit dem Rad er­ra­delt hat­te, form­te ich zu wei­ten Fuß­wan­de­run­gen aus. Hier nun …
 

Drei LieblingsRadltouren 2013
 

Mein ungekrönter Königssweg ist der Weg von An­dechs zum Gut Ker­schlach – Wie­sen und Wald in kleinen Teilen, auf klei­nen Hü­geln – wahr­lich ein Rausch für al­le Sin­ne.
 

Aufrecht Radeln im Fünfseenland 2015
 

Wellenwege sind sind geteerte,
ver­kehrs­ar­me Wege, auf de­nen es schwung­voll auf und ab geht - ein Radl­spaß nicht nur für Kin­der.
 

Vier LieblingsRadl­wellenwege 2014
 

Für diese Wellenseiten hatte ich mir die klei­ne Web­auf­gabe ge­stellt, zwei Bil­der über­ein­an­der zu le­gen, um die Wel­len­we­ge auf Wunsch auf der Kar­te an­zei­gen zu kön­nen - und zwar oh­ne Ja­va­script zu be­nut­zen.


Kleine Küche

 

Wenn wir in Feld und Flur unterwegs waren, waren Pfann­kuchen in al­len er­denk­li­chen Va­ri­atio­nen oder Milch­reis mit Ana­nas­stück­chen (na­tür­lich im ei­ge­nen Saft und nicht in zuck­ri­ger Si­rup­so­ße!) un­se­re Brot­zeit bei die­sen Ta­ges­touren

Ganz einfache Rezepte - Leckere Satt­ma­cher für Zu­hau­se und für un­ter­wegs zum Mit­neh­men  …
 

Rettung in letzter Not

Milchreis 1999
Pfannkuchen 2000
Arme Ritter 2000


Ein qualmender Topf mit schwarz an­ge­brann­tem Milch­reis gab den Anstoß für das kleine Del­phi-Pro­gramm »Weck mich«

Eier, Milch und Mehl sind immer im Hause. Der schnelle Im­biss! Vom Eier aufschlagen bis zum fer­ti­gen Pfann­ku­chen auf den Tisch braucht es kei­ne fünf Minuten. Wet­ten, dass?

Geht es auch deftiger? Aus Stampf­kar­tof­feln, knus­prig an­ge­bra­te­nen Blut­wurst­schei­ben und gold­braun ge­bra­te­nen Zwie­bel­rin­gen, so­wie aus Ap­fel­kom­pott rich­ten Sie das urige Ge­richt »Him­mel und Erde« in drei Schich­ten an — zuerst die ge­stampf­ten Kar­tof­feln, da­rüber das Kom­pott. Blut­wurst und Zwie­beln brät man mit Grie­ben­schmalz vom Schwein an, bei­des kommt zu­sam­men mit den hei­ßen Fett und den Grie­ben über das Apfel­kom­pott. Gu­ten Appe­tit! Das genaue Re­zept steht im Koch­buch. Für das Kom­pott em­pfiehlt sich die alte säuer­liche Apfel­sorte »Boskopp«. Die ein­fache Blut­wurst kauft man im Ring.


Lebens­Bilder Bernd | Kathy | Großvater | Vater |


Bernd

 

Hier kann sich der geneigte Besucher ein Bild oder auch zwei von mir ma­chen …
 

So um's Jahr 2000
          - Bernd höchstselbst
1998

Hier und jetzt
          - Bernd geht in Rente
2013
 

      Zum Na­vi­gie­ren bit­te die Pfeil­tas­ten be­nut­zen.
 

Die vielen Firmen­namen, die in der Prä­sen­ta­ti­on auf­ge­zählt werden, ha­ben eine ein­fa­che Er­klä­rung: Um die Abteilung wurden im Laufe der Zeit ver­schie­de­ne bunte Mäntel­chen gehängt - die Arbeit in der Pro­duk­tion, un­ten in der Werk­hal­le ver­än­der­te sich nicht. Ma­na­ge­ment ist ei­gent­lich mehr als das.
 


Wie und warum meine Diplomarbeit an der Ruhr­uni­ver­si­tät Bo­chum und mei­ne Dis­ser­ta­tion an der Ge­samt­hoch­schu­le Sie­gen in die Scan­ner von Google ge­ra­ten sind, ist mir ein schlich­tes Rät­sel - aber im­mer­hin, die Dok­tor­ar­beit ist zu­min­dest hand­werk­lich gut ge­ra­ten, ein har­tes Stück Ar­beit, die Se­kre­tä­rin hat sie ge­tippt, die vie­len For­meln ha­be ich hand­schrift­lich mit ei­nem Blei­stift nach­ge­tra­gen.
 

Diplomarbeit 1975       (extern)

»Ein langreichweitiger Beitrag zum Nukleon-Nukleon-Potential im Rahmen des Weinberg-Salam-Modells«

Dissertation 1981       (extern)

»Schwache, spinabhängige Interferenzeffekte in der tiefinelastischen, inklusiven Lepton-Nukleon-Streuung im Lichte der Quantenchromodynamik«
 


Ein Kollege wohnt sein gan­zes Le­ben in Eching an der Isar, al­les in Eching oder von Eching aus, da sind die Wur­zeln, das ist die Hei­mat. Ich woll­te in Mün­ster stu­die­ren und bin von zu Haus­e weg - aber »Gut zu Fuß« war ich al­ler­or­ten …
 

Kartenspuren
              - Wie ich nach München kam
2014
 


Die Görkes aus Gelsenkirchen machten fünfundzwanzig Jahre lang Urlaub in derselben Pension im nahgelegenen Sauerland. Ich bin im­mer­hin zweimal ans Mittelmeer geflogen, im Frühjahr einmal auf die Insel Ibiza und im Herbst einmal auf die Insel Sizilien ins Städtchen Cefalù — die Freundin wollte es halt so. Aber warum eigentlich in die Ferne schweifen?
 

Wunderbare Sommerferientage
              zwischen Birkensee und Fünfseenland
2015

 
Ich hatte zwei Sommer Ferienprotokolle mit dem Ta­bel­len­pro­gramm Ex­cel geführt, ‚OpenOffice Calc’ erzeugt daraus einen wahn­wit­zi­gen HTML-Code, ein Python-Skript entsorgt den maß­lo­sen Aus­zeich­nungs­wahn­sinn und meine flinke Hand macht daraus mit wenigen Stil­de­fi­ni­tio­nen eine (mir) gefällige schlichte Seite für zwei doch sich un­ter­schei­de­ne Fe­rien­pro­to­kol­le.
 

Mit einem frisch gekauften GPS-Gerät in der Hand loggt man na­tür­lich mit Be­geiste­rung jeden Schritt vors Haus und erst recht je­de Wan­de­rung. Geht man, wie ich es gerne tue, je­den Wan­der­weg in klei­nen Va­ria­tio­nen immer einmal wieder, so legt sich der Wunsch nach der Auf­zeich­nung jeden Schrit­tes ebenso natürlich.

Die erhaltenen Logdaten dienen mir nun als Tagebuch. Mit ‚Open­Of­fice Calc’ habe daraus ein Wander-Log-Buch zusammengestellt und die­ses auch aus­nahms­weise in ‚Calc’ aufgehübscht. Der HTML-Quell­code ist der schiere Wahn­sinn, ich habe nur wenige ‚Calc’-spezifischte Aus­zeich­nun­gen hinaus geworfen. Ich denke, ich werde demnächst doch noch ein­mal Hand anlegen — es ist ja der schiere Selbstzweck.

Und es brauchte denn doch nur eine weitere gute Stunde, um aus dem ge­ne­rier­ten ‚Calc’-HTML-Code stilvolle Tabellen zu fabrizieren.
 

 Ein nicht ganz vollständiges kleines
                                      Wander-Log-Buch
2015


Kathy

 

Eine alte Liebe aus Akron (Ohio) hat sich ins Gä­ste­buch ein­ge­tra­gen. Als Dan­ke­schön hier ein kle­ines Schwel­gen in Er­in­ne­run­gen.

 
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Erinnerung an die Kathy M. 2011
 
 

Bertold Brecht hat sich an seine «Marie A.» er­in­nert und wun­der­ba­re Verse dazu gedichtet. Ich habe sie mir für ei­ne frühe Javascript-Übung aus­ge­lie­hen.


Großvater

 

Mein Großvater mütter­licher­seits hat zwei Welt­krie­ge über­lebt; er hatte einen Bau­ern­hof in Klein Lasken in Masuren; nach der Flucht aus Ost­preu­ßen leb­te er in Tim­men­dorf, mei­nem Ge­burts­ort. Ich ha­be ihn in jun­gen Jah­ren dort be­sucht, ich hät­te mehr fra­gen sol­len. Hier sei­ne ei­ge­nen Wor­te im Le­bens­lauf.
 

Opa Wilhelm 2003

 
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Einwohner Klein Laskens     (im PDF-Format) 2016


Der Großvater väterlicherseits wurde in Ost­preu­ßen zu Be­ginn des Ers­ten Welt­krie­ges von rus­si­schen Sol­da­ten erst als Geisel genommen und dann er­schla­gen.


Vater

 

Mein Vater hat einen Weltkrieg überlebt; nach der Flucht aus Ost­preu­ßen arbeitete er bei der Deut­schen Bun­des­bahn, im harten Schicht­dienst. Als Bub ha­be ich ihn dort dann und wann be­sucht. Und wenn er nicht arbeitete, war er in sei­nem heiß­ge­lieb­ten Klein­gar­ten. Hier sei­ne ei­ge­nen Wor­te im Le­bens­lauf.
 

Vater Heinrich 2003

 
      Zum Na­vi­gie­ren bit­te die Pfeil­tas­ten be­nut­zen.

 
Einmal nannte er mich »Einsiedler«, was mich doch sehr traf - ich las halt viel, guck­te nachts die Ster­ne an. Und er schick­te mich zur 'Deut­schen Jugend des Ostens'. Aber ich durch­schau­te die Ab­sich­ten. Ich las näm­lich nicht das Ost­preu­ßen­blatt und war für die SPD und für Wil­ly Brandt. Meine Mutter saß auf dem Klo und sie rief laut „Und ich wähle doch den Willy!” Zusammen sind wir zu einer Wahl­ver­an­stal­tung mit Willy Brandt gegangen. Die Zeit war reif für eine Änderung, für eine Aussöhnung mit Polen, für einen Kniefall.


SoftWerkeleien    mit Delphi Ada C++ Python



Weck mich doch

 

Der, naja, unentbehrliche Helfer beim Milch­reis-Ko­chen, wenn sie Kü­che und Com­pu­ter ver­bind­en wol­len. Der We­cker für Windows …
 

»Weck mich«   1999  Weck mich
 

Eine weitere kleine Delphi-Spielerei, Par­don Del­phi-Fer­ke­lei, kön­nen Sie in «Co­ras Kruscht­kiste» auf­stö­bern. Las­sen Sie sich überraschen.

Heute im Jahre 2015 würde ich »Java«, nein, doch eher »C gar­ten­zaun« neh­men, aber wohl noch lie­ber das Gespann »PyQt« und »Python«.


Ein Koordinatenkonverter

 

Und hier sind nun Lady Ada Lovelace und Lord Del­phi eine kur­ze Ehe ein­ge­gan­gen und ha­ben in der Kür­ze einen klei­nen, aber nahezu nutz­lo­sen Kon­ver­ter ge­zeugt …
 

The Tiny BNG <> UTM Converter   2013
 

Dennoch, ich habe einiges gelernt und gut ge­lun­gen ist das Stück auch, finde ich - so­zu­sa­gen ein Zier­stück für die Vi­tri­ne. Es ent­stand in der Weih­nachts­zeit 2003 / 2004.


Gehversuche mit DirectX & C++

 

Mit dem einfachen schie­fen Wurf hat Sie si­cher der Phy­sik-Leh­rer in der Schu­le trak­tiert. Eine ein­fa­che Übung, aber wie re­alistisch ist das Er­geb­nis?

Hier können Sie sich ein Bild ma­chen und - wenn Sie wol­len - eine ein­fa­che Di­rectX-Si­mu­la­tion her­un­ter­la­den.
 
 

Die ballistische Flugbahn   2013
 

Wie so oft, weiß man vorher nicht und sieht auch hinterher nicht, wo der größte Auf­wand steckt - für mich war es die Ge­stal­tung der Land­schaft, die hier als schlichte welli­ge Ebe­ne daher kommt und die den­noch ihre Zeit brauch­te. Die Zeit da­für habe ich im Jah­re 2003 auf­ge­wandt.


 

Software-Spielereien mit Python



Gleich oder ungleich?

 

Nun sind es in der Tat »Python« und »Qt«, die har­mo­nie­ren und im Jah­re 2006 zwei klei­ne Hilfs­mit­tel für den Soft­ware-Ent­wick­ler her­vor­brin­gen.

Die Werkzeuge erkennen zwei Quell-Da­tei­en als gleich, ob­wohl sie un­ter­schied­lich durch wei­ßem Raum for­ma­tiert sind. Da­tei­en in zwei ver­schie­de­nen Ver­zeich­nis­sen lassen sich eben­falls ver­gleichen.
 

Dateien vergleichen
                        - (fast) ohne Leerraum
 2013


Sichtbares in Flachland

 

Vektoren, Punkte, Strahlen, Strecken - so in Py­thon ge­gos­sen, dass man da­mit auch rech­nen kann. Liegt ein Punkt auf einer Strecke oder schnei­den sich zwei Strah­len?

Als Anwendung erfülle ich einem Bewohner von Flach­land ei­nen Her­zens­wunsch und brau­che da­zu sek­to­rier­te Seg­mente.
 

»Ray Tracing«
            - mit sektorierten Segmenten
  2015
 

In der Weih­nachts­zeit 2004/2005 hatte sol­cher­lei geo­me­tri­sche Be­trach­tun­gen be­reits in Ada im­ple­men­tiert. Ich brauch­te ei­nen Pro­to­ty­pen für die Fir­ma, um mei­ne wer­ten, aber skep­ti­schen Kol­le­gen über­zeu­gen zu kön­nen.


Noch'n Sudoku-Löser

 

Pythons list comprehensions wollte ich für die acht Da­men ver­wen­den. Der kurze Al­go­rith­mus ar­bei­tet re­kur­siv. Man kann mit Py­thon sehr schön un­ter­su­chen, was da ei­gent­lich vor sich geht, denn ganz ge­heu­er ist mir das re­kur­si­ve Den­ken nicht.

Bei meinen Haskell-Stöbereien stieß ich auf ein kur­zes Pro­gramm, das ratz fatz Su­do­ku-Rät­sel lö­ste und mich ei­ni­ge Zeit be­schäf­tig­te - es fas­zi­nier­te mich in sei­ner Ele­ganz. Die Zeit ist reif, dem ein­mal mit Py­thon nach­zu­ei­fern. Nicht ganz so ele­gant, aber ein an­sehn­li­ches und kur­zes Pro­gramm ist da­raus ge­wor­den. Hier der Pro­to­typ für den Al­go­rith­mus, die acht Da­men die­nen nur der Auf­wär­mung der grau­en Zel­len …
 

Acht Damen
            & Ein Sudoku-Löser
 2015
 

Meine begeisterung für solcherart rät­sel ist nicht über­schäu­mend. Um ein Erd­ver­steck beim Geo­Ca­ching zu ent­rät­seln, musste ich zwei Su­do­kus lösen, das leichte war schnell ge­knackt, beim schwe­ren er­lahm­te mein Ehr­geiz schon nach we­ni­gen Ver­su­chen, denn ich hatte ein Forth-Pro­gramm mit ei­ner schö­nen Be­nut­zer­ober­flä­che in der Hin­ter­hand, das lock­te — und ich er­lag dem Lo­cken. Das war es dann mit dem Su­do­ku-Lö­sen bei mir.

Der erste Versuch, ein Sudoku-Programm zu schreiben, schei­ter­te vor Jahren. Ada und die Booch-Kom­po­nen­ten waren mei­ne na­he­lie­gen­de Wahl für die Im­ple­men­tie­rung. Men­gen und Men­gen­ope­ra­tio­nen soll­ten dem Al­go­rith­mus zu­grun­de lie­gen, aber der kam nicht so rich­tig in Fahrt. Man hat ja nun auch Bes­se­res zu tun.


Zahlenziffern aufsummiert

 

Was hat nur der Zehner-Logarithmus von Zwei mit der Quer­sum­me von (Zwei hoch Hun­dert­tau­send) zu tun? Ei­ne leich­te Übung mit Py­thon auf dem Weg hin zu ei­nem funk­tio­na­len Den­ken.

Die Quersumme von
2100=1267650600228229401496703205376 ist? Wohl eher kein Prob­lem bei schlap­pen 31 Zif­fern. Und die Quer­summe von 2100000? Die­se Zwei­er­po­tenz hat 30103 Zif­fern und die Quer­sum­me ist? Auch kein Pr­oblem, die Quer­summe ist 135178 …
 

Quersummen großer Zahlen   2015


Ein aufwändiges Primzahl-Sieb

 

Ein kleines Problem und zwei Pro­gram­mier­spra­chen, Py­thon und Ada. Ich bin das Pro­blem mit Ada-Tasks an­ge­gan­gen, hier nun ei­ne ele­gan­te und kna­ckig-kur­ze Lö­sung mit Py­thon-Ab­lauf­fäden (land­läu­fig threads ge­nannt) …
 

Das Sieb des Eratosthenes   2015

 
Ein kluger Kopf, der Eratosthenes. Er leb­te von 276 bis 196 v. Chr. und be­rech­ne­te als Er­ster den Um­fang der Er­de mit ei­ner er­staun­lich gro­ßen Ge­nau­ig­keit. Und spä­ter dach­ten wir, die Er­de sei eine Schei­be? Wie denn das?


Tafelnde Philosophen im Deadlock

 

Ein klassisches Lehrbuchbeispiel: Neun chi­ne­si­sche Phi­lo­so­phen ho­cken um ei­nen run­den Tisch und wol­len es­sen - sie ha­ben al­ler­dings nur neun Ess­stäb­chen, denn die Phi­lo­so­phen sol­len sich das Ess­be­steck zum Es­sen un­ter­ein­an­der tei­len. Und was ha­ben die Her­ren mit Py­thon zu tun? Ein Soft­ware-Mo­dell soll her …
 

Neun Philosophen
            - am runden Tisch
  2015


Monaden mit Python nachgebaut

 

Die rein funktionale Pro­gram­mier­spra­che Haskell hat es mir an­ge­tan. Hier gibt es das Kon­zept der Mo­na­den. Um mich ein we­nig im funk­tio­na­len Den­ken frei zu schwim­men, ver­knüp­fe ich ei­ni­ge Mo­na­den, die Mit­schreib-, die Li­sten- und die Viel­leicht Mo­na­de, mit Python …
 

Eine Annäherung an Monaden
                                      - von Python aus
2015
 

Aber was sollen Monaden denn nun sein? Ich le­se, Mo­na­den seien ein mathe­ma­ti­sches Kon­zept aus der Ka­te­go­rien­theo­rie. Man müs­ste ein­fach schlauer sein. Aus schlich­te­rer soft­wa­re­tech­ni­scher Sicht stel­len Mo­na­den eine Art Ent­wurfs­mu­ster dar, das es er­laubt, Be­rech­nun­gen in ein­heit­licher Weise zu neuen Be­rech­nun­gen zu kom­bi­nie­ren und diese so zu ver­wen­den, dass das Zu­sam­men­fü­gen nicht er­kenn­bar wird.


 

Software-Spielereien mit Ada



Mein Lieblings-Testwerkzeug

 

Die Programmiersprache Ada war lange Zeit mei­ne Brot- und But­ter­spra­che. Es ist ei­ne groß­ar­ti­ge Spra­che, die sich in den letz­ten 30 Jah­ren sehr har­mo­nisch ent­wi­ckelt hat.

Das Testwerkzeug »Logs-To-Ram« hatte ich ent­wi­ckelt, um 'schnell mal eben' Daten zu pro­to­kol­lie­ren, de­nen ich dann oft mit Ex­cel zu Lei­be ge­rückt bin. Ich schaue mir das Pa­ket im­mer wie­der ger­ne an, ich ha­be es mit Hin­ga­be fein aus­ge­stal­tet …
 

Mein ›sagenhaftes‹ Logs-To-Ram   2014


Ada in generischer Aktion

 

Wie sieht nun Software in Ada aus? Hier­zu ha­be ich mir die re­queue-An­wei­sung von Ada vor­ge­nom­men, einen kleinen ›Ada-Baustein‹ ge­baut und den Quell­code be­bil­dert und gleich noch ein zwei­tes Bei­spiel bei­ge­steu­ert …
 

Prioritätsgesteuerte
          Datenverarbeitung
  2014

Befristetes Aufbewahren von Daten   2014


Periodisches auf vier Kernen

 

Software-Systeme in der Pflege ha­ben ten­den­ti­ell die Nei­gung, ins Cha­oti­sche ab­zu­drif­ten - hier ein Ruck­sack drauf ge­schnallt und da noch einer.

Ein Mittel, dies zu ver­mei­den, ist etwa, die gro­ße Steu­er­lo­gik von der ei­gent­li­chen Funk­tio­na­li­tät zu tren­nen. Hier ein Ver­such im Klei­nen …
 

Periodische Aktivitäten programmieren   2014


Noch'n Sieb für prime Zahlen

 

Ein klassischer Algorithmus soll aufwändig mit den Sprach­mit­teln der Pro­gram­mier­spra­che Ada mo­del­liert werden …
 

Das Sieb des Eratosthenes   2014


Callables, Futures and Executors!

 

Ein Programm, vier CPU-Kerne und nur ei­ner müht sich ab? Da muss eine Farm von pa­ral­lel ab­lau­fen­den Ar­beits­tasks her! Na­tür­lich nicht hand­ge­strickt, son­dern als ei­ne ge­ne­ri­sche Aus­füh­rungs­ma­schi­ne für be­lie­big zu ver­tei­len­de Auf­gaben …
 

Generische Ausführungsmaschinen
                                    nach Burns/Wellings
2014


Basteln für das Web

 

Ein Blick in die Werkzeugkiste: mehr oder we­ni­ger un­ent­behr­li­ches Hand­werks­zeug für den, der Web­sei­ten er­stel­len möch­te; ein Blick eine Web-Ewig­keit zu­rück …
 
 

Webbastlers Werkzeuge (Historie) 1999

 
Donnerlittchen, manche Werkzeuge gibt es so­gar noch. Au­gen­blick­lich ver­wen­de ich den Kost­nix-Edi­tor 'Micro­soft Vi­sual Stu­dio Ex­press 2012 für das Web', Mercurial & Tor­toi­se­Hg für das Ver­sio­nie­ren und bin sehr zu­frie­den damit.

Die Werkzeugseiten verwenden zeitgemäß (im Jah­re 2000) frames, um eine Glie­de­rungs­ord­nung an­zu­le­gen. Er­staun­lich, dass die Sei­ten im­mer noch sau­ber an­ge­zeigt wer­den. Fra­mes wur­den dann ja mit ei­nem Bann­strahl be­legt und ha­ben es nicht in den Web­standard geschafft.


Geliehene Lyrik

 

Nun ein Blick in den Ge­dicht­band: »Schwar­ze Milch der Frü­he«? - wenn der nüch­ter­ne Nach­wuchs sich schwer tut mit des Dich­ters schwer deut­ba­ren Worten :-), greift ‘mann’ schnell ins Bü­cher­re­gal, Spar­te Ly­rik, um Be­gei­ste­rung beim Kin­de zu we­cken - nun, die hielt sich in Gren­zen :-(

Was blieb? Das gerade bei Aldi ge­kauf­te Om­ni­Pa­ge legte es na­he, ein paar Gedichte aus der ly­rik­be­weg­ten Spät­ju­gend beim Dich­ter aus­zu­lei­hen, ein­zu­scan­nen und ein we­nig web­ge­recht auf­zu­be­rei­ten. Lan­ge Vers­zei­len soll­ten wie im Druck rechts­bündig um­ge­bro­chen werden.
 

Geliehene Lyrik 2001
 


Ein Hinweis:
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Bambus Bambus

SchöpfungsGeschichte

 

Diese Geschichte kennen Sie wohl vom Hö­ren­sa­gen: „Auf den oft und matt be­sun­ge­nen Sudeten, der Schle­sier Parnaß, hau­set in fried­li­cher Ein­tracht neben dem Apoll und den neun Mu­sen der berufene Berg­geist Rü­be­zahl, der das Rie­sen­ge­bür­ge traun be­rühm­ter ge­macht hat, als die schle­si­schen Dich­ter all­zu­mal”

Anfangs liest es sich noch sehr holperig, wenn man sich auf Wort­laut und Zeichen­setzung einer (hier sehr be­hut­sam mo­der­ni­sier­ten) Ori­gi­nal­fas­sung einlässt - aber man findet sich er­staun­lich schnell ein in die alte, für den Le­ser doch neue Welt der originalen li­te­ra­ri­schen Spra­che. Und entdeckt dabei den so ei­ge­nen Rhyth­mus in der üp­pi­gen Wort­pracht - hier die Pracht der Volks­mär­chen der Deutschen des Jo­hann Karl August Musäus aus dem Jah­re 1786.

Fast 250 jahre früher, im Jahre 1534, voll­en­de­te Martin Luther seine Über­tra­gung der Bi­bel aus dem Hebräischen und dem Grie­chi­schen ins Früh­neu­hoch­deut­sche, das noch im Wer­den be­grif­fen war — wie man es an Lu­thers wort­ge­wal­ti­ger Über­tra­gung, die da­bei an­schau­lich und volks­tüm­lich bleibt, sehr schön er­ken­nen kann.

So sieht man häufiger noch eine rein pho­ne­tivsche Schreibweise, die den Stamm des Wor­tes au­ßer acht lässt, wie beim ‚kompt’ für ‚kommt’. Oder es werden un­ter­schied­li­che For­men ne­ben­ein­an­der ver­wen­det, ‚teu­fen’, aber ‚Jo­han­nes der Taufer’. Unser ‚ä’ ist bei Luther wie im Mit­tel­deut­schen immer ein ‚e’ – so wie in ‚Bawm’ und ‚Bewme’. Die dunklen Umlaute ‚ö’ und ‚ü’ finden sich in ‚sie höreten’ und ‚ward kein Ge­hülffe fun­den’. Beim Lesen erlebt man mit, wie die deut­sche Schrift­spra­che entsteht.

 
2015 Luthers Schöpfungsgeschichte
            - neu auf Pergament gesetzt

Ich höre gerne Alte Musik in einer his­to­ri­schen Auf­füh­rungs­praxis, mit alten Instru­menten, die oft so ganz anders klingen. Was der Musik, den Tö­nen, recht ist, muss der Literatur schon lange billig sein. Also her mit den alten Texten - mo­der­ni­sier­te kom­men ihnen nicht gleich!


Wort­Klaubereien

 

Wörter, die die Welt bewegen - so ähnlich und doch so ver­schie­den! Können auch Sie das zwei­ei­ige Zwil­lings­paar schein­bar und an­schei­nend nicht aus­ein­an­der hal­ten? Das sollten Sie aber unbedingt — des­halb hier eine klei­ne Nach­hilfe, vor­zugs­weise vor­zu­lesen im Hass­knecht­schen Ti­ra­den­ton.

Ein Thema und zwei Webseiten. Ich woll­te die neu­en Flex­boxen aus­pro­bie­ren, die c't hat mich in­spi­riert. Hier finden Sie nun die gleiche (oder die­sel­be?) Sei­te, ein­mal mit Hil­fe von Flex­boxen, das andere Mal mit Hilfe von Ta­bel­len im­ple­men­tiert. Fin­den Sie doch ein­fach den Un­ter­schied her­aus.

Winzigweichs Internet Explorer 11 hat mit Flex­bo­xen noch sei­ne Pro­ble­me - aber viel­leicht liegt es auch an mir, an mei­ner ex­pe­ri­men­tel­len Vor­ge­hens­wei­se.
 

Wortzwillinge
          - Scheinbar & Anscheinend ο
2015

     ο  … mit den neuen Flexboxen für den mobilen Einsatz
 

Wortzwillinge
          - Scheinbar & Anscheinend
2015

      … mit den altbewährten, leider etwas starren Tabellen
 

Klar, eine sinnestäuschung, die beiden Stre­cken sind schein­bar ver­schie­den lang. Aber wie ist es da­mit: Frau Dr. Mer­kel ist schein­bar eine klu­ge Frau. (Al­le Phy­si­ker sind klu­ge Köp­fe!) Aber nicht doch, so geht es nun gar nicht - auf auf, doch noch zur Nach­hil­fe!


Entwicklungs­Standards

 

Die Me­tho­den­zu­ord­nung aus dem V-Modell, dem Ent­wick­lungs­stan­dard für IT-Systeme des Bun­des aus ur­al­ten Ta­gen, den ken­nen sie doch, oder?

Im Behördenjargon heißt diese Me­tho­den­zu­ord­nung der All­ge­mei­ne Um­druck 251. Hier können sie die­sen »AU 251« in ei­ner Hy­per­text­auf­be­rei­tung haben, sie ist mir sehr gut ge­lun­gen, fin­de ich …
 

Methodenzuordnung (Historie) 1999


Raum & Zeit    Experimentelles - mit & ohne SciLab



Zenon von Elea's Trugschluss

 

In einem schlauen Buch las ich neulich über Ze­nons Paradoxon den Satz „Die­ses Pa­ra­do­xon hat bis­lang kei­ne ak­zep­tier­te Lö­sung ge­fun­den“. Die­se Behaup­tung schreck­te mich auf, ich fand sie sku­rill und - an­statt im In­ter­net zu re­cher­chie­ren - schwang ich mich zum klit­ze­klei­nen Möch­te­gern-Phi­lo­so­phen auf.

Wer heutzutage schiere Worte ge­paart mit Lo­gik all­zu ernst nimmt, ist wohl ein Narr. Ze­non mein­te da­mals ja, aus dem Para­do­xon schluss­fol­gern zu kön­nen, dass alle Be­we­gung un­mög­lich und da­her nur ei­ne Sin­nes­täu­schung sei.

Mir geht es nicht um ir­gend­wel­che SoSeins­For­men son­dern um die schlich­te Un­ter­schei­dung von »Mo­dell« und »Wirk­lich­keit«. Wor­te stel­len im­mer nur ein Mo­dell der Wirk­lich­keit auf und sind nicht gleich­zu­setzen mit der Wirk­lich­keit. Der phi­lo­so­phi­sche Laie spricht ganz un­ge­niert.
 

Zenos Paradoxon 2011
 


      Zum Na­vi­gie­ren bit­te die Pfeil­tas­ten be­nut­zen.


Das belebte Doppelpendel

 

Man muss heut­zu­ta­ge nicht mehr je­des Pro­blem in Gän­ze aus­pro­gram­mie­ren. Da gibt es die Wis­sen­schafts­werk­bank »Sci­Lab«, mit der sich im Nu (na­ja, nicht ganz) et­wa Dif­fe­ren­ti­al­glei­chun­gen lö­sen und gra­fisch dar­stel­len las­sen.

Ich ha­be mir das noch über­sicht­li­che Dop­pel­pen­del vor­ge­nom­men. Die Vi­de­os im webm-For­mat wer­den von Chrome und Fire­fox ab­ge­spielt.
 

Das Doppelpendel 2012

      Zum Na­vi­gie­ren bit­te die Pfeil­tas­ten be­nut­zen.

 


Auf den Leim gegangen

 

Noch'n Pen­del! Aber ja, denn ich woll­te mir mit Sci­Lab das Pen­del in drei Di­men­sio­nen an­schau­en. Das Pro­blem er­wies sich als aus­ge­spro­chen fa­cet­ten­reich - und zäh - und so auf die­sem We­ge nicht sau­ber lös­bar. Der Co­tan­gens er­wies sich als zu har­te Nuss. Ein klei­nes Aben­teu­er war es aber denn doch!

Was mich über­rasch­te, war, dass sich die Pro­ble­me beim Lö­sen der Dif­fe­ren­tial­glei­chun­gen nicht of­fen­sicht­lich dar­bo­ten. Denn qua­li­tat­iv schien das nu­me­ri­sche Bild zu­nächst stim­mig zu sein …
 

Das Foucault'sche Pendel   2014

Der Versuch, die vollständigen Be­we­gungs­glei­chun­gen zum Fou­cault-Pen­del mit der Hilfe von Sci­Lab zu lösen, war nicht so recht vom Erfolg ge­krönt. So lege ich nach - hier finden Sie Nä­he­rungs­lö­sun­gen zum frei­en Fall und zum Ku­gel­pendel …
 

Die Corioliskraft
            - nun doch in Näherungslösungen
  2014


Kalman-Filtern - leicht gemacht

 

Mein GPS-Gerät hat noch keinen em­pfind­lichen GPS-Chip der neu­en Ge­ne­ra­tion. Die Ge­nau­ig­keit der Po­si­tions­be­stimm­ung ließ im nicht so of­fe­nem Ge­län­de doch arg zu wün­schen übrig. Und in den auf­ge­zeich­ne­ten Da­ten ('tracks') fan­den sich dann zu Hauf Aus­rei­ßer, die man mit der Hand kor­ri­gie­ren muss­te.

Ja, da lässt sich doch was mac­hen?! Mit ei­nem »Kal­man-Fil­ter« lie­ße sich der Mess-Feh­ler mit ver­ar­bei­ten, man er­hiel­te plau­sib­le­re Po­si­tio­nen. Und das Werk­zeug Sci­Lab ver­hilft zu einer Si­mu­la­tion.
 

Kalman-Filtern
              - leichtfüßig auf der Wanderung 2011


      Zum Na­vi­gie­ren bit­te die Pfeil­tas­ten be­nut­zen.


Schwingkreise kreisen lassen

 

Schulphysik mit SciLab und Xcos? SciLab beim Phy­sik-Prak­ti­kum an der Uni? Si­mu­la­tio­nen könn­ten ei­ne tro­cke­ne Materie be­leben, Schü­ler könn­ten selbst aus­pro­bie­ren, wel­chen Ein­fluss etwa ein Wi­der­stand auf den Span­nungs­ver­lauf in ei­nem Schwing­kreis hat, die Neu­gier wird ge­weckt, wenn eine For­mel le­ben­dig wird...

Das könnte ich doch einmal ausprobieren, die ein­fa­che Phy­sik zu be­leben!
 

Einfache Schwingkreise
                      - natürlich mit SciLab
2014  


Der schiefe Wurf - leicht aufgebohrt

 

Wer sich nicht nur ein `Bild´ ei­ner bal­lis­ti­schen Flug­bahn ma­chen will, son­dern un­be­dingt wis­sen möch­te, wie es funk­tio­niert, kann auch et­was Theo­rie stu­dieren - hier gibt es den aus­führ­li­chen Ex­kurs da­zu - und das ganz un­bunt …

Und das Experiment an der Werk­bank darf nicht feh­len. Sie fin­den dort auch den Quell­code für das Werk­zeug Sci­Lab.
 

Ein kleiner Exkurs in die Ballistik   2014
 


Sonnen-, Mondes- und Planetenstand

 

Himmelsmechanik — welch eine präch­ti­ge Wort­schöp­fung aus ur­al­ten Zei­ten! Für mich klingt das Wort wie Musik. Mein er­stes Hob­by als Her­an­wach­sen­der war die As­tro­no­mie, die Ster­nen­kun­de.

Der Werkzeugkasten SciLab ist durch die 'Cen­tre Na­tio­nal d'Etudes Spatiales' um ein Werk­zeug be­rei­chert wor­den - durch »Ce­lest­Lab«, das An­ge­wand­te Him­mels­me­cha­nik (re­la­tiv) leicht mög­lich macht. Sie wol­len et­wa wis­sen, wel­che Pla­ne­ten ge­ra­de an ih­rem Him­mel sicht­bar sind? Man muss da­zu nicht eine Glei­chung lö­sen - se­hen sie selbst …
 

Sonne, Mond und die Planeten   2014
 


Rückwärts laufende Planeten

 

Es war mit der Beginn der Wis­sen­schaft­li­chen Re­vo­lu­tion, die über Newton zu Albert Ein­stein führte: Martin Luther leitet die pro­tes­tan­tische Re­for­ma­tion ein, 1534 liegt in Wit­ten­berg der Druck der ge­sam­ten Bibel in Hoch­deutsch vor - und 1543 kommt es in Nürnberg zur Druck­le­gung von De re­vo­lu­tio­ni­bus des Ni­co­laus Co­per­nikus.

Die Epizyklen des Ptolemäischen Welt­sy­stems sind eine kom­pli­zier­te und damit auch häss­li­che An­ge­le­gen­heit, Ke­gel­schnit­te sind da viel pa­sab­ler weil ein­fa­cher. Aber un­mit­tel­bar ‚ein­fach’ kommt mir der Lauf der Pla­ne­ten am Him­mel gar nicht vor …
 

Der Lauf der Planeten übers Jahr  2014
 


Voll-, Viertel- oder Halbvenus?

 

»CelestLab« bringt ein Beispiel mit, das die Ge­stalt un­se­res Erd­tra­ban­ten am Him­mel gra­fisch dar­stellt.

Ich habe mit einiger Mühe das Beispiel an­ge­passt, um die Pha­sen des Pla­ne­ten Ve­nus an­zu­zei­gen.
 

Die Phasen der Venus
        am Firmament
 2014


Die singulär gekrümmte Raumzeit

 

Während des Studiums kam die wun­der­schö­ne All­ge­mei­ne Re­la­ti­vi­täts­theo­rie des gro­ßen Al­bert Einstein etwas zu kurz: Nach ei­ner Vor­le­sungs­stun­de an der Ruhruni in Bo­chum gab ich auf. Die hei­ße Durst­pha­se auf Wis­sen­schaft war schon vorbei.

Das Interesse war aber immer da, denn die Gra­vi­ta­tion durch Raum­krüm­mung zu er­klä­ren, das war einfach ge­nial. Und in Kom­bi­na­tion mit mo­der­ner Ma­the­ma­tik ist es ei­ne wahr­haft äs­the­ti­sche Theo­rie.
 

Die Schwarzschild-­Lösung
            der Allgemeinen Relati­vitäts­theorie
 2014


Die zerrenden Gezeitenkräfte

 

Ebbe und Flut sind ein wohl­be­kann­tes Na­tur­phä­no­men. Der Mond ist der Schuldige, ein we­nig auch die Sonne, sagt ein Jeder. Aber da sind doch diese zwei Flutberge? Sind da noch ir­gend­wel­che Flieh­kräf­te im Spiel? Flieh­kräf­te gibt es doch so gar nicht - sage ich. Jedenfalls fliegt beim Hammerwurf die Kugel nicht in Rich­tung der Flieh­kraft davon.

Fragen über Fragen - Ich habe dem Mond noch nie im Ze­nith stehen sehen. Kann der das? Und an welchen Or­ten? Was hat der Massedipol mit den Ge­zei­ten zu tun?
 

»Ebbe und Flut«
                im Gleichungsspiel
 2014


Ein physikalisches Sammelsurium

 

Meine Schubladen zum Sammeln von wunder­samen Er­schei­nun­gen und un­glaub­li­chen Phä­no­me­nen.

Ich fange mit Schwerkraft-Anomalien und Ku­gel­blit­zen an. Aber dabei ist es nicht ge­blie­ben.

Kennen Sie ‹Die Dunkle Macht im Universum›? Oder wissen Sie, wa­rum Sie aufrecht gehen kön­nen? Des Ster­nen­stau­bes wegen.

Und wenn sie ein katzennarr sind - ich bin es nicht, wird Ih­nen »Schrö­din­gers Kat­ze« ge­fal­len. Es geht um zu­sam­men­bre­chen­de Wel­len­funk­tio­nen, es geht um das Schick­sal ei­ner Ki­sten­kat­ze, es geht um Tod oder Leben die­ser hübschen grün­äu­gi­gen Katze - eben in der Kiste.
 

Mein Kruschtes
                Kistenkabinett
 2014
 


Klang & Welt    Erkundigungen in Welt der Töne

 

In meinen Jugendjahren hörte mei­ne ältere Schwe­ster auf der Mit­tel­wel­le Radio Lu­xem­burg mit Ca­mil­lo Fel­gen - ich hör­te um 16 Uhr neben den Haus­auf­ga­ben im Ra­dio die Mu­sik Al­ter Mei­ster. Das Ra­dio war ein Röhrenradio aus dem Jah­re 1948, im In­nern wer­kel­te eine Röh­re na­mes »U11«, aus Glas, 12 cm hoch!

Das Radio war noch nicht ab­ge­schirmt, es strahl­te Zwi­schen­fre­quen­zen aus. Wenn ich also die rich­ti­ge Mit­tel­wel­len­fre­quenz ein­stell­te, war es aus mit Radio Lu­xem­burg, es zirpte und kreisch­te nur noch.

Musik zu hören ist meine Leidenschaft ge­blie­ben. Wenn ich etwa die dop­pel­chö­ri­ge Mo­tet­te »Singet dem Herren eine neu­es Lied« von Hein­rich Schütz höre, rieselt es den Rücken herunter. Ich habe mich dann gefragt, wie diese ergreifende Musik entstehen konn­te - da war doch gar nicht viel vorher, nur dunk­les Mittelalter und Warten auf das Jüng­ste Gericht.

Ich kramte Bücher und Lexika hervor und versuchte, mich kun­dig zu ma­chen. Um nicht den Fa­den zu ver­lieren, sam­mel­te ich bei die­sen Er­kun­di­gun­gen einige Kern­da­ten aus der Ent­ste­hungs­zeit der Alten Musik - und die Lis­te können Sie hier ein­se­hen:
 

Ein krudes Historama
                              der Alten Musik
2014
 

Wie man leicht sehen kann, begann alles mit Aris­to­te­les, dem Hu­ma­nis­mus und der »Wie­der­ent­de­ckung« des Ir­di­schen und eben auch des Men­schen.

Leider bin ich, was die Notenschrift angeht, ein Le­gas­the­ni­ker, ich kann den No­ten­wert zwar ab­le­sen, die No­ten kom­men im Kop­fe aber nicht zum Klin­gen - Par­ti­tu­ren zu le­sen wäre da eine ganz und gar stum­me und ver­geb­li­che Übung.


Und hier gehts zum …

 

Nachwuchs. Töchterchen ist Die Tochter war hier in der Kruscht­kis­te ebenfalls webaktiv. Sie hat sich - Lauf der Din­ge - vor einiger Zeit von »Vad­ders« Seiten ab­ge­na­belt und auf ei­ge­ner Do­main ihre eigene Kruscht­ki­ste auf­ge­macht (und auch wie­der zugemacht), eben Co­ras Kruscht­ki­ste, gleich ne­ben­an, nur einen Klick weiter …
 
 

Coras Kruschtkiste
                  auf kruschtkiste.de
(Historie) 1997

(H) Und auch wieder zugemacht?
»Coras Kruschtkiste« entstand in den Jahren 1997
bis 2003 und wird seitdem von ihr nicht mehr gepflegt.
Das zauberhafte Bild stammt aus kindlichen Tagen,
aufgenommen Anfang der neunziger Jahre
des letzten Jahrtausends.

 
Die bonbonbunten farb­ver­läufe rüh­ren noch aus der ge­mein­sa­men Web­zeit her (und auch das sooo wichtige »Das bin ich« - jetzt »Le­bens­bil­der« ge­nannt - war ein Muss, ganz klar!). Ich hat­te es bes­ser ma­chen wol­len als mein Va­ter es ge­macht hat, es machen konn­te. Un­ser bei­der We­ge hat­ten sich den­noch ge­trennt, für lange drei­zehn Jahre — mit Weh­mut bli­cke ich auf die ge­mein­sa­me Zeit zu­rück, es war ei­ne schö­ne Zeit.


GästeBuch     ~ es war einmal ~

 

Längere Zeit gab es keines - die Tochter hat­te es mit­ge­nom­men. Nun gibt es wieder keines mehr. Die al­te Liebe »Kathleen Ann« aus dem Rein­hold-von-Thad­den-Haus hat sich im Gä­ste­buch ver­ewigt - ich be­wah­re es auf. Vierzig Jahre sind ver­gan­gen, ihr Ge­schenk 'One hun­dred poems from the Japanese' liegt neben mir, die sechs Zet­tel­chen sind noch zwischen den Seiten …
 

Gästebuch (nur) anschauen (Historie) 2002

 
Wer mich loben oder tadeln möchte, findet unten (ein­ge­fügt als Bild) eine ak­tu­el­le An­schrift für die elek­tro­ni­sche Post.
 

Und wenn Sie jetzt beim letz­ten Um­schau­en et­was ir­ri­tiert sein soll­ten — ich ha­be die bun­ten Knöp­fe zum wil­den Kli­cken oder auch Nicht­klicken nicht ir­gend­wo ver­steckt - es gibt sie auf diesen Seiten nicht, nir­gends, ganz altmodisch.
 

© 1997 Bernd Ragutt
Alle Rechte vorbehalten
letzte Änderung: 11. November 2016
Kruschtkiste